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Brünner Sommertheater in der Zwischenkriegszeit

21.02.2012,  18.30 Uhr

PLH, Ječná 11, Prag 2




Die Theaterwissenschaftlerin Katharina Wessely stellt ein bislang wenig beachtetes Phänomen der Brünner Theaterlandschaft vor. In den dreißiger Jahren existierten verschiedene Varianten von „Sommertheatern“, die in Brünn unter federführender Beteiligung von Schauspielern des Stadttheaters eine Hochzeit erlebten und somit konträr zum Geschehen der Prager Theaterszene standen.

Dr. Katharina Wessely war in den vergangenen Jahren in die Arbeit des EU-Interreg-Projekts „Österreichisch-Tschechische Theatergeschichte der Zwischenkriegszeit am Beispiel Brünn“ und des FWF-Forschungsprojekts „Österreichische Theatertopographie 1918-1938“ involviert. In Wien, wo sie Theater-, Film- und Medienwissenschaft studierte und später promovierte, wirkte sie als wissenschaftliche Assistentin im Jüdischen Museum und als Junior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK). Ihre Tätigkeit als Österreich-Lektorin an der Philosophischen Fakultät der Masaryk Universität führte sie nach Brünn - 2009 kehrte sie als Lehrbeauftragte am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien in die österreichische Hauptstadt zurück. Momentan arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaften der Universität Bern.
Sie ist Autorin zahlreiche Publikationen, u.a. zweier Monographien: Theater der Identität. Das Brünner deutsche Theater der Zwischenkriegszeit (2011) und Die Stadtbahn als Großstadtkino. Zur Wahrnehmungsveränderung in Wien im 19. Jahrhundert (2009).

Moderation: dr. Zuzana Augustová (Institut für Theaterwissenschaft, FF UK)
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die vergessenen Kapitel des deutschen Theaters in Böhmen“

Der letzte dritte Teil der Reihe findet am 15. März 2012  um 18.30 Uhr statt.
Die Einladung zum Download hier.

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