Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren
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Aktuelles
Autorenlesung mit Jonathan Böhm
Dienstag, 26. November 2019  -  18:00
     Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen

Das Prager Literaturhaus lädt herzlich gemeinsam mit dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen zur Autorenlesung mit Jonathan Böhm ein. Unser ehemaliger Stipendiat Böhm liest aus seinem aktuellen Roman »Heimfahren«.

Jonathan Böhm, geb. 1983 in Zwickau (Sachs.), lebt in Leipzig. Er studierte Komparatistik, ev. Theologie und Latinistik in Leipzig und Prag sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Im Jahr 2015/16 war er Mitherausgeber der Tippgemeinschaft, der Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig. Veröffentlichungen finden sich unter anderem in der Anthologie Tippgemeinschaft, den Zeitschriften Bella Triste, sowie Sinn und Form. Im Oktober 2016 erschien seine Erzählung „Mandana“ im hochroth-Verlag Leipzig. Für seine Kurzgeschichte »In den Farben der Republik« erhielt er im Januar 2017 den Förderpreis 2016 der Sudetendeutschen Kulturstiftung. Im Frühjahr 2018 war er Stipendiat des Goethe-Instituts Tschechien im Kloster Broumov. Im Mai und Juni 2019 Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Prager Literaturhaus.

Begrüßung: David Michel, Leiter des sächsischen Verbindungsbüros

Lesung: Jonathan Böhm, Schriftsteller

Moderation: David Stecher, Leiter des Prager Literaturhauses

Ab 19:30 Uhr Empfang mit Live-Musik - Jazz-Duo „Focus“ mit Anina Batz und Jan Bresan; Studenten der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“.

Die vorgetragenen Textauszüge liegen übersetzt vor, die anschließende Diskussion wird konsekutiv gedolmetscht.

Veranstaltungsort: Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen, U Lužického semináře 13, 118 00, Prag 1.

 


Das Prager Literaturhaus in Leipzig!
Di, 12. November 2019  -  19:30
     Literaturcafé, Gerichtsweg 28, Leipzig

Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren stellt im Rahmen des Tschechischen Kulturjahres in Leipzig den Autor und Filmemacher Jindřich Mann vor. Jindřich Mann, der in Prag als Sohn des Schriftstellers Ludvík Aškenazy und seiner Frau Leonie Mann geboren wurde, emigrierte unmittelbar nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag 1968 mit den Eltern und dem jüngeren Bruder nach München. Er studierte und lebte dann in Westberlin. 2007 veröffentlichte er im Rowohlt Verlag das Buch »Prag, poste restante«, in dem er die Geschichte seiner Familie schildert - dazu gehört auch sein Großvater, der Schriftsteller Heinrich Mann. 2017 erschien im tschechischen Labyrint Verlag die Erzählsammlung »Lední medvěd« (»Der Eisbär«). Jindřich Mann schreibt auf Deutsch und Tschechisch und lebt in Prag und in Berlin. 2018 verbrachte er einen Monat als Stipendiat des Prager Literaturhauses in Wiesbaden.

Der zweite Teil des Abends wird Lenka Reinerová (1916-2008) gewidmet, der Gründerin des Prager Literaturhauses. Sein heutiger Direktor David Stecher zeigt den Dokumentarfilm »Lenka Reinerová. Prags letzte deutschsprachige Autorin« (2007, Regie: Frank Gutermuth). Nicht zuletzt wird Egbert Pietsch, Geschäftsführer des Leipziger Stadtmagazins »kreuzer« die neueste Ausgabe des eindrucksvollen Buches von Lenka Reinerová, »Alle Farben der Sonne und der Nacht« (kreuzer books 2019) vorstellen.

Mit Jindřich Mann, David Stecher und Egbert Pietsch

Veranstaltung des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren und des Literaturhauses Leipzig e. V. in Kooperation mit der Mährischen Landesbibliothek Brünn (Tschechien2019Leipzig). Eintritt frei.

Jindřich Mann, archiv des Literaturhauses


Wenn ich einmal heimgeh...
05. November 2019  -  18:00
     Pražský literární dům | Ječná 11, Praha 2

Literarischer Abend über das Leben und Werk des deutsch-jüdischen Schriftstellers Louis Fürnberg (1909-1957). Der aus Jihlava/Iglau stammende Fürnberg verbrachte wichtige Jahre seines Lebens in Prag, bevor er mit seiner Frau Lotte 1939 aus der Tschechoslowakei geflohen ist und nach mehreren Stationen in Palästina ankam. Seine Rückkehr nach Prag dauerte nur wenige Jahre, im Jahr 1954 übersiedelte die Familie nach Weimar, wo Fürnberg an den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur tätig war. 

Programm:

Einleitung zum Leben und Werk von Louis Fürnberg: Viera Glosíková

Lesung aus den Texten Louis Fürnbergs: Alena Fürnberg

Diskussion

Gäste:  die Tochter Alena Fürnberg und der Sohn Michael Fürnberg

             Viera Glosíková (PädF Karlsuniversität Prag)

Der Abend findet in deutscher Sprache statt.

 


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