Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren
czde
Aktuelles
Tippgemeinschaft 2016. Ein Blick in die Werkstatt.
03.05.2016  -  18:00 Uhr
     Prager Literaturhaus, Ječná 11, Praha 2

 

Vorstellung der Jahresanthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstitutes Leipzig

Jedes Jahr zur Leipziger Buchmesse erscheint die Tippgemeinschaft, eine Anthologie der Studierenden des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. Die Redaktion des Jahrgangs 2016 hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Werkschau aller Studierenden zu bieten. 44 AutorInnen zeigen die Bandbreite der literarischen Handschriften, die sich gerade am Deutschen Literaturinstitut Leipzig entwickeln. Drei davon stellen heute Abend ihre Arbeit vor.

Es lesen: Andra Schwarz, Lara Hampe und Jonathan Böhm

Moderation: Özlem Özgül Dündar

Andra Schwarz (Lyrik), geb. 1982 in der Oberlausitz nahe der polnischen Grenze. 2008 wurde sie für den Literaturpreis poet bewegt nominiert  und 2012 mit dem 2. Preis beim 10. Feldkircher Lyrikpreis ausgezeichnet. Seit Oktober 2013 studiert sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2015 gewann sie den Literaturpreis open mike für ihre im Grenzland von Deutschland, Polen und Tschechien angesiedelte Lyrik.

Lara Hampe (Prosa), geb. 1994 in München, seit Oktober 2014 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Finalistin des 22. open mike 2014, 2015 Teilnahme am Literaturkurs im Rahmen des Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

Jonathan Böhm, geb. 1983 in Zwickau, Studium der Komparatistik, Latinistik und ev. Theologie in Leipzig und Prag, seit 2012 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Das Plakat finden Sie hier.


Finale des 6. Rezitationswettbewerbs!
25.04.2016
     Grand Hotel Bohemia

Unter den über 180 Einsendungen waren auch Beiträge von Schulen ausserhalb Prags, z. B. dem Gymnázium Boženy Němcové und dem Gymnázium J. K. Tyla aus Hradec Králové, dem Gymnázium und der SOŠ aus Ústí nad Labem, der ZŠ aus Slavkov u Opavy, dem Gymnázium Benešov oder dem Gymnázium Říčany,  was uns besonders freut! Die Jury wählte folgende GewinnerInnen aus:

In den Kategorien der jüngeren Nicht- MuttersprachlerInnen gewann Atenea Zethnerová aus der Grundschule Kladská in Prag 2, in den Kategorien der älteren SchülerInnen konnten sich Natalie Sílová und Barbora Talácková aus der Deutschen Schule Prag durchsetzen. In den Kategorien der MuttersprachlerInnen gewannen Thomas Gerspacher aus der Deutschen Schule Prag, Anna Klara Kouba von der Grundschule der deutsch-tschechischen Verständigung in Prag 8 und Robert Hönig von der Deutschen Schule Prag.

Die musikalische Kategorie zeichnete sich in diesem Jahr vor allem durch moderne Klänge aus der deutschen Hitparade oder eigenen Gitarrenkompositionen aus, während in den vorhergehenden Jahren vor allem klassische Musik von Mozart, Mahler oder Dvořák dominiert hatte. Nach eingehender Diskussion entschied sich die Jury, den Preis an das Duo Ondřej Čvančara und David Douša, von der Grundschule der deutsch-tschechischen Verständigung, für die Interpretation des Rap- Textes „Das Rap- Huhn“ zu verleihen. 

Die GewinnerInnen erhielten ein Preisgeld und die Einladung zu einem Rezitationsworkshop.

Alle FinalistInnen haben das Publikum begeistert und können sich als SiegerInnen betrachten!


Vermittlungsversuche tschechischer Literatur
19.04.2016  -  18:00 Uhr
     Prager Literaturhaus, Ječná 11, Praha 2

Vermittlungsversuche tschechischer Literatur in literarischen Zeitschriften in Deutschland

Thema des Vortrags ist die Internationalität der frühen tschechischen Moderne, die sich vor allem in speziellen Zeitschriften, polemischen Texten, Übersetzungen oder Editionen manifestierte und deren Vertreter von transnationalen Bekanntschaften und Freundschaften beeinflusst wurden. Für die Einbindung in den europäischen Kontext der jeweiligen Kunstströmung war die Vermittlung der Literatur jenseits der Landesgrenzen durch die Übersetzung in verschiedene Fremdsprachen und die transnationale Literaturkritik von grösster Bedeutung. Da Wien, Berlin oder München sich in der betreffenden Zeitspanne als  Zentren der Moderne heraus kristallisierten, war eine Neudefinition der tschechisch-deutschen Beziehungen auf kultureller und literarischer Ebene nötig. Der Vortrag präsentiert einige Fragestellungen und Ergebnisse einer längeren Forschungsperiode. Hierbei konzentriert er sich vor allem auf zwei zentrale Instanzen der Vermittlungsprozesse – der (meist Berliner) literarischen Periodika: „Die Gesellschaft, aus fremden Zungen, Monatsschrift für neue Literatur und Kunst“, sowie „Das literarische Echo“ und die VermittlerInnen der Literatur, die um die Jahrhundertwende eine sozial, kulturell und ethnisch homogene Gruppe bildeten. An ausgewählten Beispielen (J. Vrchilický, R. M. Rilke, Jung– Prag…) werden sowohl diverse Voraussetzungen und Motivationen einzelner Vermittlungsversuche erklärt, als auch deren Aus- und Wechselwirkungen in Bezug auf die tschechisch-deutschen/ deutsch-tschechischen literarischen Beziehungen in Böhmen und auf der Achse Wien - Prag.

Gast: Lucie Merhautová
 
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für germanische Studien FF UK statt.
 
Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten.
 
Das Plakat finden Sie hier.
 
 
 

site design © 2008-2016  ||  drobas.info