Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren
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Neuzugänge in unserer Bibliothek

12.04.2012



Angelehnt an ihre eigenen Erfahrungen beschreibt Irena Březná in ihrem Erfolgsroman „Die undankbare Fremde“ die bizarre Realität einer Emigrantin in der Schweiz. Hin- und hergerissen zwischen Anpassung und Widerstand sucht die Erzählerin nach der eigenen Identität und nach der Versöhnung in und mit der fremden Heimat. Schonungslos und authentisch hat Irena Březná mit diesem Roman eine Geschichte über Migration geschrieben, die Fragen über Identität, Migration und Anpassung aufwirft.

   

„Die Glücksparade“ von Andreas Martin Widmann erzählt die Geschichte des fünfzehnjährigen Simon. Dieser lebt mit seiner Familie auf einem Campingplatz- an einem Ort, an dem andere Urlaub machen. Hier lernt er nicht nur die Dauercamper wie zum Beispiel den gutherzigen alten „Bubi“ Scholz kennen, sondern dringt allmählich in die Welt des Erwachsenwerdens und die Geheimnisse der Erwachsenen ein.    
„Fundbüros und Verstecke“- in dem neuen Gedichtband von Tanja Dückers beweist die Schriftstellerin wieder ihr Talent, ohne Kitsch und Verklärung, aber mit tiefen Sinn für die Poesie des Alltags, kritisch unsere Gegenwart zu spiegeln. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, findet hier eine Leseprobe hier.    
 Berlin in der Nachkriegszeit- ein Ort zwischen Anarchie und Bürgerlichkeit, zwischen Poppern und Punks. In diesem Niemandsland träumt sich die Erzählerin aus Tanja Dückers Roman „Hausers Zimmer“ nicht nur in die ferne Welt Patagoniens, sondern auch in das Zimmer des Nachbars und Motorradrockers Peter Hauser. Hier finden sie eine Leseprobe hier.      
Am 27.03.2012 stellt Herma Kennel ihren Taschenroman „BergersDorf“ im Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren vor und trifft auf ein großes und begeistertes Publikum. Das Buch basiert auf umfangreichen Recherchen zu den Geschehnissen des Zweiten Weltkriegs in Tschechien. Es erzählt von Verführung, Verwicklung und Vertreibung und spricht damit das Interesse der Leserschaft an.    
In seinem Roman „Die Stille in Prag“ komponiert Jaroslav Rudiš die Geschichten von fünf Pragern, die ihr Leben ganz unterschiedlich gestalten. Gemeinsam ist ihnen nur das Leben in Prag und die Suche nach der Stille, dem Lärm und der Musik ihres Lebens. Wenn ihr Interesse geweckt wurde, dann können sie hier eine Leseprobe finden.    
H.G.Adler veröffentlichte im Jahr 1977 erstmals das Essay „Die Dichtung der Prager Schule“. Noch heute ist diese Abhandlung, welche im Jahr 2003 neu aufgelegt wurde, eine anschauliche und mit Zitaten bereicherte Einführung in die Dichtung der Prager Literatur.    
In dem Krimi „Prager Requiem“ von Michael Hetzer erschüttert eine Mordserie die goldene Stadt Prag im Frühjahr 1996. Der ermittelnde Kommissar Major Svátek und seine Kollegin Eva Krásná versuchen hinter das Geheimnis der grotesk inszenierten Morde und dem Täter auf die Schliche zu kommen.    
Der neuste Essayband „Dějiště Čechy“ des bekannten tschechischen Germanisten, Peter Demetz, leistet einen wichtigen Beitrag, um Wissen über die tschechisch-deutsch-jüdische Kultur zu verbreiten. Demetz widmet sich in den Texten der jüdischen Problematik und untersucht zum Beispiel die Geschichte der Juden in Böhmen.    
„Erinnerungsorte des deutsch-tschechischen Zusammenlebens“ ist ein Sammelband zu einer am 5.6.2010 in Cheb stattgefunden Konferenz der Arbeitsgruppe des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums „Erinnerungsorte“.    
Die an Friedrich Schillers angelehnte Zeitschrift „die horen“ widmet sich ohne Tabu der Literatur und Kunst der Gegenwart. In der 57. Ausgabe beschäftigt sich, die von Michael Kraetsch und Eva Profousová herausgegebene, Zeitschrift unter dem Titel „Geschweige denn Ostrava …“ mit neuer Literatur aus Tschechien.    
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